Mass Effect 3 – N7 Collector’s Edition

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Gegner

Die Gegnerscharen teilen sich in drei Gruppen auf. Die zwei größten davon sind zum einen Cerberus und zum anderen die Reaper. Die dritte und kleinste im Bunde bilden die altbekannten Geth. Jede Gruppe hat wiederum mehrere Gegnertypen. Cerberus hat neben normalen Soldaten noch Scharfschützen, Assassinen, Techniker (können ein Geschütz aufstellen), schildtragende Einheiten und einen riesigen Mech, genannt “Atlas”.

Ähnlich sieht es bei den Reapern aus, die bestehen aus den schon bekannten Husks, Marodeuren (verwandelte Turianer), Verwüster (Mischung aus Kroganer und Turianer, sehr stark), Kannibalen (verwandelte Batarianer), Rohlinge (verwandelte Rachni), große Heuschrecken und den furchteinflößenden Banshees (verwandelte Asari). Letzte gehören in die Kategorie “Lauf um dein Leben”. Banshees kündigen sich mit einem ohrenbetäubenden Schrei an, teleportieren sich dann im Zickzack über das Schlachtfeld und können ihre Gegner mit nur einem Nahkampfangriff töten. Besonders gefährlich werden sie, wenn sie in kleinen Gruppen (2-3) auftauchen. Da hilft nur Abstand halten und unter Dauerbeschuss zu nehmen.

Eine epische Geschichte

Mass Effect 3 startet einige Zeit nach den Handlungen von Teil 2 bzw. direkt nach dem DLC “Die Ankunft”. Shepard ist nicht mehr im aktiven Dienst der Allianz, zumindest bis die Reaper auf der Erde landen und Vancouver dem Erdboden gleich machen. Zusammen mit Captain Anderson kämpfen wir uns durch die halbzerstörte Stadt zur Normandy durch, um dem Rat von der Invasion zu berichten und die Völker der Galaxie dazu zu bringen, gemeinsam die Reaper von der Erde zu vertreiben und endgültig zu besiegen. Folgendes Video ist das Intro, es setzt den Grundton des Spiels und stimmt uns auf den finalen Kampf ein, der nicht ohne Opfer gewonnen werden kann.

Danach geht es direkt weiter zum Mars, auf dem es ein altes Archiv mit Plänen für eine protheanische Waffe, dem Tiegel, gibt. Wir treffen Liara wieder und helfen ihr dabei Cerberus zuvor zu kommen, die es auch auf den Tiegel abgesehen haben, ihr Absichten liegen aber noch im Dunkeln. Mit der Hilfe dieser Waffe soll man die Reaper angeblich besiegen können, jedoch hat nie jemand sie fertigstellen können.

Auf einem Mond von Palaven, dem Heimatplanet der Turianer, wird einem meiner Meinung nach das ausdrucksvollste Bild des Spiels gezeigt. Der Patriarch der Turianer blickt auf seinen brennenden Planeten, umringt von Krieg und Zerstörung. Die Kulisse ist gewaltig. Herumschwirrende turianische Jäger, zwei Kilometer große Reaper links und rechts, Einschläge und Explosionen nur wenige Meter entfernt.

Palaven von seinem Mond Menae aus gesehen

Palaven von seinem Mond Menae aus gesehen

Abgesehen von Palaven, wird man noch diverse andere Heimatwelten der Alienvölker besuchen. Darunter Rannoch (Quarianer, Geth), Tuchanka (Kroganer), Sur’Kesh (Salarianer) und auch Thessia (Asari). Jeder Planet hat dabei ein sehr charakteristisches Design, das sehr gut zum jeweiligen Volk passt. Nach und nach müssen wir es schaffen, die Völker zu vereinen. Dass es dabei wichtige Entscheidungen zu treffen gilt, versteht sich wohl von selbst. Zwischendurch werden uns immer wieder tolle Kämpfe geboten, wie der gegen den Reaper auf Rannoch. Actionreiche Szenen wechseln sich dabei gut mit Dialogen und toll gemachten Zwischensequenzen ab. Als Kommandozentrale fungiert erneut die Normandy SR2, die von der Allianz ein kleines Makeover spendiert bekommen hat. Man trifft auf alle wichtigen Personen, mit denen man in Teil 1 und 2 zu tun hatte, sofern sie diese überlebt haben. Nach jetzigem Stand können maximal sieben Crewmitglieder angeworben werden. Die Zahl reduziert sich auf sechs ohne DLC. Romanzen können mit fast allen Crewmitgliedern eingegangen werden, auch homosexuelle Beziehungen sind möglich.

Auf der Citadel herrscht hingegen ein geregelter Alltag, niemand will etwas von der Invasion der Reaper wissen, es wird schlichtweg verdrängt. Viele Flüchtlinge aus allen Ecken der Galaxie suchen hier Unterschlupf und hoffen auf bessere Zeiten. Je weiter man im Spielverlauf fortschreitet, desto mehr Flüchtlinge landen auf der Citadel und desto verzweifelter scheint die Lage.

Mass Effect 3 spielt sich, genau wie seine Vorgänger, wie ein langer emotionaler Film. Die grobe Handlung ist zwar vorgegeben, aber wie man die Missionen bewältigt, ob man Leben rettet oder opfert, ist allein dem Spieler überlassen. Man schließt Freundschaften, erkundet fremde Welten, bringt die Galaxie zusammen und stellt sich einem uralten übermächtigen Feind entgegen.

Mass Effect 3 Logo

Fazit 10 / 10

Auch nach mehrmaligem Durchspielen aller Teile, gibt es noch neue Details zu entdecken, neue Dialoge freizuschalten und neue Taktiken oder Klassen auszuprobieren. Mass Effect ist massiv, episch und wird für eine ganze Weile unerreicht bleiben. Story, Grafik und Sound sind im dritten Teil überwältigend. Deswegen bekommt das Spiel von mir auch ganz klar die Bestnote.

Die Trilogie bekommt von mir außerdem eine uneingeschränkte Kaufempfehlung und sogar die DLCs sind es wert gespielt zu werden. Wer z. B. mehr über die Protheaner wissen möchte und einen leibhaftigen Protheaner in seiner Crew haben will, der sollte sich unbedingt Aus der Asche anschauen.

Wer möchte, kann sich noch meine Meinung zum Ende auf Seite 3 ansehen. :)

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1 Kommentar RSS

Alex

Schöne Review und tolles Fazit. Ich habe auch alle Spiele gespielt und muss sagen, dass sie mir sehr gut gefallen haben. Auch das Ende fand ich gut. (hab auch Synthese gewählt) Das einzige was mir nicht gefällt ist die Einfallslosigkeit bei den Endsequenzen. Aber da man ja sowieso nur eine sieht ist das ja eigentlich egal. ;-) Bereuen tu ich natürlich nichts.

Ach und ja:
Liara, Miranda, Diana und Miranda ^^

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