Kinobesuche seit August 11

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Okay das ist jetzt erstmal der letzte Filmreview-Post für die nächsten 2-3 Wochen oder so, versprochen!

Planet der Affen: Prevolution, Cowboys & Aliens, Attack the Block, Crazy Stupid Love, Freunde mit gewissen Vorzügen, Colombiana, Conan, Kill the Boss

Ausgewählte Filme im August

Ohne große Umschweife will ich gleich zur Sache kommen..

Planet der Affen: Prevolution 8 / 10

Ursprünglich hat mich der erste Trailer von Planet der Affen: Prevolution nicht so angesprochen. Allein der Titel hat mich etwas abgeschreckt, da ich weder ein großer Fan vom Original noch von Tim Burtons Remake bin. Spätere Reviews in der Presse waren jedoch gut bis sehr gut und so haben wir uns dann doch entschlossen den Film zu sehen. Und es hat sich sehr gelohnt. Zwar sieht man den Affen stellenweise ihre CGI-Herkunft an aber seit King Kong (2005) haben animierte Affen nicht mehr so gut ausgesehen und dermaßen überzeugend Emotionen übermittelt. Die Geschichte ist zudem glaubwürdig, das liegt vor allem daran, dass die Geschichte in der Gegenwart und auf der Erde spielt. James Franco (Spider-Man) steht spätestens seit seiner Oscar-Nominierung für 127 Hours für gutes Kino und spielt die Hauptrolle des Forschers perfekt. Hier gibts also fast nichts zu meckern, diesen Film kann man sich getrost ansehen.

Cowboys & Aliens 6 / 10

Bei Namen wie Harrison Ford, Daniel Craig und Olivia Wilde sind die Erwartungen natürlich hoch. Leider kann Cowboys & Aliens diese nicht gänzlich erfüllen. Die Geschichte ist schnell erzählt: Ein Fremder wacht mitten in der Wüste auf und landet in Mitten einer Stadt, die von Aliens angegriffen wird. Die Bevölkerung stellt einen Trupp auf und versucht gemeinsam, die Menschen aus den Klauen der Aliens zu befreien. Wie sich herausstellt, werden an den Entführten gemeine Tests durchgeführt, viele sind bereits tot. Zusammen mit den Indianern wird ein Plan ausgetüftelt, die Aliens aus ihrem Versteck zu locken und auf offener Fläche zu bekämpfen. Sehenswerte Effekte und ein guter Cast retten den Film und machen ihn trotz Schwächen bei der Story zu einem unterhaltsamen Sci-Fi-Abenteuer.

Attack the Block 7 / 10

- Sneak Preview -

Auch mit Aliens aber trashiger, kommt Attack the Block daher. Hier fallen tiefschwarze, bärähnliche Monster vom Himmel und terrorisieren South London. Zum Glück gibt es ein paar Ghetto Kids, die sich der Sache annehmen und die Außerirdischen in ihrem Block ordentlich vermöbeln. Mit Feuerwerksraketen und Samuraischwert von Amazon gehts auf die Alienjagd. In den knapp 90 Minuten geht es schon fast kultig zu, schade nur, dass man ihn hierzulande nicht auf Englisch zusehen bekommt. Denn dann sind die Dialoge durch den starken Londoner Dialekt sicher noch um einiges knackiger.

Crazy, Stupid, Love 7 / 10

Als Mischung aus Beziehungs-Drama, Liebesfilm und Komödie (wobei Komödie etwas dominiert) entpuppt sich Crazy, Stupd, Love. Emma Stone, Ryan Gosling und Steve Carell sind irgendwie miteinander verbunden und haben alle so ihre Problemchen. Am Schluss gibts dann einen richtig, richtig unerwarteten Twist und die Geschichte nimmt ein gutes Ende. Gut erzählte Story mit vielen unterschiedlichen Charakteren, für die sich ausreichend Zeit genommen wird. Hier ist für jeden etwas zum Identifizieren dabei, der Film kann eigentlich nur jedem gefallen.

Freunde mit gewissen Vorzügen 7 / 10

Justin Timberlake und Mila Kunis sind neuerdings gern gesehene Schauspieler, die zusammen eine gute Figur machen. In Freunde mit gewissen Vorzügen trennen sich die beiden von ihren jeweiligen Partnern und finden dann zueinander. Am Anfang geht es nur um Sex, aber wie das so ist, entwickeln beide bald Gefühle für einander und es wird kompliziert. Klingt ausgelutscht, was stimmen mag, aber es funktioniert und ist sogar lustig. Besonders die gute Besetzung und die intelligenten Dialoge überzeugen und machen den Film unterhaltsam.

Zoë Saldaña in Colombiana

Zoë Saldaña in Colombiana

Colombiana 6 / 10

- Sneak Preview -

Zoë Saldaña muss man vielleicht nicht kennen, es schadet aber nicht. Spielte sie zuletzt die Amazone Neytiri in Camerons Avatar, kann man sie jetzt als genauso taffe Profikillerin in Colombiana sehen. Darin wurde sie in jungen Jahren Zeuge, wie ihre Eltern von kolumbianischen Drogenbossen getötet wurden. Sie schwört Rache und lässt sich von ihrem Onkel ausbilden. Ganz ordentlich gemachter Actionfilm mit einigen guten Szenen aber unterm Strich zu einfallslos. Hat man irgendwie alles schonmal gesehen. Nette Unterhaltung, wenn sonst nichts besseres läuft.

Conan 4 / 10

- 3D-Vorstellung -

Wenn man von der unterirdisch schwachen Story mal absieht, bleibt von Conan nicht viel über. Das war früher schon so und das gilt jetzt auch noch. Na ja vielleicht nicht ganz.. das Original hatte immerhin noch Arnold Schwarzenegger auf der Besetzungsliste. Die Optik und das Setting des Films sind OK, es gibt einige sehr schöne Landschaften und Panoramas zu bewundern aber irgendwie wird man mit dem Hauptdarsteller nicht so richtig warm. Ob bei diesem Film mehr drin gewesen wäre, mag ich bezweifeln. Manche Reboots sind halt einfach unnötig, Conan ist eins davon.

Kill the Boss 8 / 10

Und noch eine Komödie! Die Beste unter den heutigen möchte ich hinzufügen. Kill the Boss kann überdurchschnittlich viele Lacher auf seiner Seite verbuchen. Ob es zum Kultfilm reicht, muss trotzdem jeder selbst entscheiden. Die Charaktere jedenfalls könnten besser nicht zusammenpassen. Sehr gut gefallen hat mir diesmal übrigens Jennifer Aniston, die ja eigentlich auch nicht mehr die Jüngste ist (immerhin schon 42!). Davon merkt man im Film aber nicht die Bohne. Auf jeden Fall bestens geeignet, um mit Freunden einen spaßigen Abend im Kino zu verbringen. :)

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